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In einem Lagerbetrieb greifen viele kleine Zahnräder ineinander, um fehlerfrei und möglichst effizient die Ware an Kunden auszuliefern. Diese kleinen Zahnräder können in unserem Übungslager in Lernsituationen auch dargestellt werden.

In einer Feierstunde wurde das Übungslager nun eingeweiht. Dazu eingeladen waren Frau Dr. Bogedan – Senatorin für Kinder und Bildung – mit weiteren Mitarbeitern der senatorischen Behörde, Vertreter bzw. Geschäftsführer der Kooperationspartner von KBU Logistik und Bähr Verpackung, Vertreter der Handelskammer, Mitglieder der Prüfungsausschüsse der Lagerlogistik und die Lehrkräfte der Schule.

Frau Dr. Bogedan wies in ihrer Ansprache auf die Wichtigkeit der betrieblichen Ausbildung zur Verminderung des zu erwartenden Fachkräftemangels hin und erklärte die Bedeutung der praxisorientierten Lernräume, denn nicht alle Betriebe können alle Tätigkeiten im Rahmen der Ausbildung vermitteln, wie es für eine bundesweit einheitliche Prüfung notwendig ist.

Der Schulleiter Herr Hagen erklärte den Prozess von der Entwicklung des Übungslagers bis zur tatsächlichen Errichtung und wie es zukünftig genutzt werden soll. Seinen Dank richtete er an die senatorische Behörde, die einen Großteil der finanziellen Mittel beigetragen haben und die Vertreter der Betriebe, die aus praktischer Sicht auf die Entwicklung des Übungslagers Einfluss genommen haben. Besonders genannt in den Danksagungen wurden die beteiligten Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Logistik, die über das übliche Maß hinaus zur Einrichtung des Übungslagers und nun in der Erstellung der Lernsituationen beitragen haben und es auch weiterhin engagiert tun!

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Zurzeit sind vor allem Flüchtlinge im Rahmen der Berufsorientierung  im Übungslager tätig. Zum besseren Verständnis von der Theorie in die Praxis sollen aber ebenso Auszubildende der Lagerberufe die Möglichkeit haben, situationsbezogen das Erlernte aus dem Unterricht praktisch umzusetzen. Dazu sind Situationen, die den gesamten Warenfluss betreffen, darstellbar: Ware annehmen und einlagern oder Waren kommissionieren, verpacken und versenden. Dazu können die notwendigen Hilfsmittel verwendet werden, wie sie in einem „richtigen“ Lager auch üblich sind, wobei uns die Firma Bähr Verpackungen unterstützt hat.

Die Praxis betrifft auch den Einsatz eines Lagerverwaltungsprogramms, damit die Schülerinnen und Schüler die anfallenden Tätigkeiten mit Einsatz des MDE (Mobiles Datenerfassungsgerät) bewältigen können. Hierbei ist die Firma KBU Logistik ein wichtiger Kooperationspartner, die die schulischen Bedürfnisse in die Software eingearbeitet haben und in Fragen des Supports immer ansprechbar sind. Darüber hinaus ist die Firma finanziell sehr entgegenkommend gewesen, da das Programm und der Support zu einem Bruchteil des marktüblichen Preises berechnet und als Spende deklariert wurde.

Im Rahmen der Feierstunde zeigten Schülerinnen und Schüler in mehreren Situationen, wie die „Arbeit“ im Lager aussieht: Waren wurden angenommen, die Bestände mehrerer Regale wurden beleghaft und beleglos mit MDE erfasst, Waren auf einer Palette wurden mit Umreifungsbändern versehen, Luftkissenpolster als Füllmittel wurden produziert, Kartons zum Versand vorbereitet und Umlagerungen aus der Zentrale in dezentrale Lager vorbereitet. Während der Tätigkeit haben die Schüler allen Interessierten Fragen beantwortet und den weiteren Ablauf erklärt.

Beendet wurde die Feierstunde bei einem kleinen Get-Together, bei dem für alle die Gäste die Möglichkeit des weiteren Austauschs bestand.

Die Pressemittung der Senatorin für Kinder und Bildung finden Sie hier

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