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Ein Feedback ist eine konkrete Rückmeldung auf allen Ebenen mit dem Ziel, die individuelle Unterrichtsgestaltung zu verbessern und weiterzuentwickeln. Jede Lehrkraft holt mindestens einmal im Jahr ein Feedback von den Schülerinnen und Schülern (SuS) oder von Kolleginnen und Kollegen (KuK) ein.

Beispielsweise kann die Lehrkraft ein Schülerfeedback einholen. Dabei werden SuS gebeten, einen Fragenbogen zur Beurteilung des Unterrichts auszufüllen. Die Lehrkraft erfährt durch die Auswertung des Fragebogens, wie die SuS ihr zwischenmenschliches Verhalten, ihre fachlichen Fähigkeiten, ihr Unterrichtsverhalten und ihre Zensurengebung bewerten.

Ein weiteres Beispiel ist die Möglichkeit einer Lehrkraft, ein Kollegenfeedback einzuholen. Unter vielen Methoden könnte die Lehrkraft die Fallbesprechung (Intervision) wählen. Dabei trifft sich regelmäßig eine Gruppe von KuK zur strukturieren Besprechung eines Vorfalls (z. B. verbale Konflikte oder Handgreiflichkeiten zwischen SuS, Arbeitsverweigerungen, lautes Vorsagen, Arbeitsanweisungen der Lehrkraft nicht klar usw.) den ein Mitglied einbringt. Die anderen Mitglieder der Gruppe helfen, den Fall zu verstehen und Lösungsansätze zu finden.

Neben der Methode des Fragebogens im Rahmen des Schülerfeedbacks und der Methode der Fallbesprechung im Rahmen des Kollegenfeedbacks können die KuK  eine Vielzahl von Feedbackmethoden nutzen. Diese Methoden sind im Feedbackhandbuch von der Qualitätssteuerungsgruppe mit konkreten Handlungshilfen zusammengefasst worden.

Am Schuljahresende dokumentiert jeder KuK sein durchgeführtes Feedback und beurteilt den Feedbacknutzen. Diese Beurteilung wird von der Steuerungsgruppe des Qualitätsmanagements ausgewertet. Die Ergebnisse der Auswertung werden in einer Gesamtkonferenz den KuK vorgestellt. Durch die Evaluation des Feedbacknutzens wird das Feedbackhandbuch ständig erweitert und verbessert.